machinima par excellence: The Connection

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Gestern war ein toller Tag!

Erst meine Lesung in Joeys Café vor wundervollem Publikum aus meinem Jugendbuch
Leilani | Wohin das Herz gehört.

Und gleich im Anschluss war ich geladener Gast zu einem Sneak Preview:

Natascha Randt & Karima Hoisan: The Connection

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Wie soll ich in Worte fassen, was der Film für Gedanken in mir anstößt? Der Film drückt für mich aus, was wir alle uns wünschen: Verbundenheit. Mit Freunden, Nachbarn, Familie. Aber auch den Drang, zu verstehen, was uns fremd ist, was uns ängstigt. Es hinnehmen zu können oder vielleicht sogar annehmen.

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The Connection ist der fünfzehnte  Film, den Natascha und Karima zusammen gemacht haben! Allein diese Tatsache zeigt bereits, wie sehr die beiden miteinander künstlerisch und freundschaftlich verbunden sind. Sie setzen sich über geographische Entfernungen hinweg, über Sprachbarrieren, über kulturelle und religiöse Unterschiedlichkeiten. Ihr gemeinsames Werk wischt ganz nebenbei Grenzen beiseite. Annulliert sie, lässt den Betrachter daran zweifeln, dass es solche Grenzen je gegeben hätte. Der Film The Connection ist ihr Beitrag zum diesjährigen Machinima-Wettbewerb der University of Western Australia Machinima UWA VII: „Transcending Borders“

Einen passenderes Thema hätte es zu ihrer fünfzehnten Kooperation kaum geben können.

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The Connection ist denn auch eine Collage aus ihren bisherigen Arbeiten, erweitert um den zusätzlichen Blickwinkel der Filmemacherinnen, der uns Zuschauer teilwerden lässt an diesem Team, dieser Einheit. Denn der Film handelt nicht allein von den beiden Filmemacherinnen, er handelt von der Verbindung der beiden miteinander, mit den Darstellern und Darstellerinnen, den Technik-Supportern, den Freunden, den Unterstützern, den Zuschauern – verteilt über den ganzen Globus. Möglich wird das durch Internet und Software, aber zuoberst und vor allem durch Empathie. Durch Freundschaft und vertrauensvolle Zusammenarbeit:

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

Oder auf YouTube direkt: https://www.youtube.com/watch?v=gKO7pt_UCzI

6 Kommentare zu „machinima par excellence: The Connection

  1. OMG Joey! Du hast so perfekt den Kern getroffen! Danke für Deine Gedanken zu unserem Film.
    Es ist immer wieder wunderbar, zu lesen, zu sehen und zu hören, dass unsere Filme zum Nachdenken anregen. Denn genau das wollen wir ja erreichen. Sozusagen ein „Guck mal, da sind welche, die sich auch Gedanken machen.“ Über die kleinen und großen Dinge des Lebens…

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  2. Joey, was für ein schöner Artikel, den Sie über unseren Film und das Screening gemacht. Dies ist, was gibt Nat und ich so viel Freude, den Menschen wie Sie, die das, was wir schaffen genießen wissen. Schließlich geht es darum, unterhaltsamen, aber auch die Herstellung einer vielleicht auf eine neue Weise über die Dinge denken. Ihre Fotos sind so schön, und Sie haben eine schöne Erinnerung für uns zu haben, mit Worten und Bildern. Vielen, vielen Dank für diesen Blog-Post!

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  3. Das klingt ganz toll, Sabine. „Alles ist mit allem verbunden“ – das wussten ja die klugen Köpfe aller Zeiten. Hildegard von Bingen hat dazu im 12. Jahrhundert ein Gedicht verfasst:

    Wir müssen auf unsere Seelen hören,
    wenn wir gesund werden wollen.
    Letztlich sind wir hier,
    weil es kein Entrinnen vor uns selbst gibt.
    Solange der Mensch sich nicht selbst
    in den Augen und im Herzen seiner Mitmenschen begegnet,
    ist er auf der Flucht.
    Solange er nicht zulässt,
    dass seine Mitmenschen an seinem Innersten teilhaben,
    gibt es keine Geborgenheit.
    Solange er sich fürchtet durchschaut zu werden,
    kann er weder sich noch andere erkennen,
    er wird allein sein.
    “Alles ist mit Allem verbunden.“

    Read more: http://www.paradiso.de/gedicht-von-hildegard-von-bingen-alles-ist-mit-allem-verbunden#ixzz3GyKA2mpu

    Herzliche Grüße,
    Ellen

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    1. Oh, danke für dieses Gedicht, Nele! Erstaunlich wie Gedanken aus soweit auseinanderliegenden Epochen und so gänzlich anderen Bedingungen zueinander passen. Die Sehnsucht nach Geborgenheit und sich verstanden zu wissen findet sich wohl in uns allen.

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