FdL 2016 – Brennende Buchstaben

Das FdL — Fest der Liebe — in Second Life hat nichts mit Schokoläusen oder Festtagsbraten zu tun. Stattdessen geht es um Literatur, Comedy, Musik, Kunst. Auch ich lese im neuen Kreativdorf im Café, dieses Mal aus meinem neuen Krimi Café Morte:

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TAXI: http://maps.secondlife.com/secondlife/Port%20Genieva/99/236/22

Natürlich gibt es wie immer beim FdL noch viele, viele Veranstaltungen mehr! Aber lass dir das mal von Claire erzählen, die hat das schon fantastisch in Worte gefasst:

ClaireDiLuna Chevalier

Von Freitag, 07. Oktober 2016, 20:00 Uhr bis Sonntag, 10. Oktober veranstalten die Brennenden Buchstaben in der virtuellen Welt Second Life das „FdL 2016„. FdL bedeutet Festival der Liebe – der Liebe zu Lesungen, Comedy, Ausstellungen und Musik. Im Halbstundentakt wird es Lesungen, auch szenische Lesungen aus den Bereichen Fantasy, Science Fiction, Krimi, Fantastik, Postapokalypse, Comedy und Lyrik geben. Xirana Oximoxi hat ein neues Kinderbuch erstellt, dessen Bilder wir sehen dürfen und auch daraus vorgetragen werden wird. Es gibt diverse Bilderausstellungen und auch Installationen. BukTom Bloch hat eine riesige 70er Jahre Ausstellung für uns vorbereitet. Musikalisch freue ich mich dieses Jahr wieder auf Michael Iwoleit. Das Programm mit Landmarken findest Du hier: FdL 2016 – Programm.

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Ich bin für drei Bühnenbilder verantwortlich, daher hier schon mal ein kleiner Einblick. Für den Auftritt von Zauselina & Kueper steht die Bühne für Comedy und Lyrik im vergessenen…

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Die schönste Kulisse von allen

… so habe ich von Anfang an gesagt, und davon rücke ich kein Stück ab 😀

Ich bin arg spät dran mit diesem Post, denn das BB eBook-Event 2016 liegt ja nun schon wieder ein paar Tage zurück. Einen Überblick über alle Veranstaltungen findest du zB bei Markus Gersting und nicht zuletzt bei der Frau, um die es hier und heute in meinem Post geht:

Claire DiLunaChevalier

Claire baut wundervoll detailreiche und fantasievolle Kulissen. Darin steht ihr Barlok Barbosa aka Bernhard Bettschen in nichts nach, aber Claires Szenen sind unbestreitbar auch die liebreizendsten! Einfach zum Träumen 🙂

Auch und sogar, wenn es um eine Krimilesung geht: (Vergrößern durch Anklicken!)

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Jennifer B. Wind las, unterstützt von Petra K. Gungl und Thorsten Küper, aus mehreren ihrer Krimis und servierte ihrer gespannten Zuhörerschaft einige kulinarische … nun … Leckerbissen, gewürzt mit allerlei bösen Zutaten von der Küste.

Und was für einer Küste! Guck doch mal:

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Die ist so schön, dass sich sogar die Weiße Frau am helllichten Tag nach draußen gewagt hat. (Wofür sie allerdings den Leuchter braucht … aber Nachtgespenster sind wahrscheinlich einfach tagblind. Drum ist sie ja auch kein Taggespenst, lülü 😉 )

Die Vorleser legten sich ins Zeug und den Gästen gefiel die Veranstaltung so gut, dass sie auch Speisen und Getränken angeregt zusprachen. Aber mal ehrlich — das Menü war ja wohl auch vom Feinsten!

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Mit wohlverdientem Applaus für die Autorin und ihre lesenden Helfershelfer sowie für die Gastgeberin wurde nicht gegeizt. Anschließend beschloss man den Abend entspannt und gutgelaunt in gar nicht mal so kleiner Runde:

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Auf die Gastgeberin!

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Sogar die Weiße Frau alias Claire entspannte sich und war auch gar nicht mehr so blass um die Nase. (Pro-Tipp für Geister: Öfter mal was Gutes essen — und geht mehr unter Leute!)

Nach dem Essen sollst du bekanntlich ruh’n …

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… oder tausend Schritte tun, zum Beispiel zum Teich hinterm Haus!

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Und wenn du ganz genau hinguckst, findest du vielleicht einen Glücks-Klee 😉

Liebe Claire, danke, dass du immer mit so viel Freude dabei bist! Ich freue mich auf ganz viele weitere schöne Lesungen in einer Kulisse von dir 😀

Und es spukt doch in Stonehenge

Beim Soundcheck hat noch alles gestimmt. Alle Vorleser anwesend, man plaudert noch ein bisschen, so dies und das, begrüßt das eintreffende Publikum, der Thorsten Küper übergibt das Wort an die Autorin Petra K. Gungl … und die antwortet nicht. Huh? Grad hat sie doch noch gesprochen, klar und deutlich?

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Es nutzt nix, der Ton ist weg. Dann kommt er wieder, aber verzögert. Diesmal war es nicht das Voice-System von den Lindens. Aber trotzdem — das ging nicht mit rechten Dingen zu, sag ich! Meiner Nachbarin ihre Schwester der Mann, der hat das auch dauernd. Da ruft ihn seine Frau an, weil er auf dem Heimweg nach der Schicht noch … da bricht das Funknetz zusammen. Jedesmal! Meine Nachbarin sagt immer, das hat’s alles früher nicht gegeben. Mit ordentlichem Schnurtelefon passiert so was nicht.

Aber ich glaub ja, an dem Schnurtelefon ohne Schnur hat das bei der Lesung gar nicht gelegen. Das waren Poltergeister. Na klar, hör mal, wo die doch in Stonehenge gelesen haben?! Das war Claires Idee. Nee, das ist nicht meine Nachbarin, die heißt Else. Aber die Claire kann gut Kulissen bauen, und die hat da mal eben schwupp-di-wupp das Stonehenge in England abgebaut und auf ihrer Sim wieder hingestellt. Bestimmt war da einigen von diesen ollen keltischen Geistern schlecht geworden.

Apropos Essen, um ein Gespräch bei einer Dinnereinladung ging’s da auch in dem Krimi Diabolisches Spiel von der Petra K. Gungl. Während die versucht hat, dem Poltergeist in ihrem Internetz trotz seinem Schluckauf ein Schnippchen zu schlagen, haben Thorsten Küper und Jennifer B. Wind schon mal ihre Geschichte gelesen. Da tat es mir dann zwar immer noch ein bisschen leid für die Petra und auch für den Poltergeist mit Schleudertrauma, aber es ging doch dann auch so ganz gut! Der Poltergeist sollte vielleicht mal eine Tablette gegen seine Reisekrankheit nehmen. Wobei mir einfällt, in dem Krimi von der Petra ging es auch um Medikamententests. Und bei denen ist allerhand schiefgelaufen und die Patienten waren wirklich verdammt schlecht dran … ob dem Poltergeist davon so blümerant geworden ist?

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Und wer es jetzt immer noch nicht glauben will: Hier ist der Foto-Beweis: Die weiße Frau, mitten im Publikum, wie sie leibt und … nicht lebt und dabei andächtig lauscht. Vielleicht weiß sie aber auch einfach was, das wir nicht wissen, nämlich welcher Poltergeist das Internetz von der Petra aufgemischt hat?

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Fly me to reality

In die wirkliche Wirklichkeit. Dorthin möchten Alofan Haragieri und Lady Ida dringend, nachdem sie es über vierzig Jahre mit zwar reizvollen, jedoch schlicht unechten Realitäten zu tun hatten. Ihre Körper liegen auf Eis, im wahrsten Sinne des Wortes, während ihr Geist langsam die Nase voll hat. Der Zwerg Vamana muss helfen — und das tut er denn auch in altbekannter Keckheit …

Damit begann am vergangenen Freitag, den 29. April die Lesung von Markus Gersting aka Hydorgol im Rahmen des BB eBook Events 2016.

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Unterstützt durch Thorsten Küper und meinereiner machte Markus uns bekannt mit dem dritten Band seiner Trilogie in vier Teilen (also, äh, voraussichtlich vier, es sei denn ihm fällt dann womöglich immer noch mehr ein). Der Roman ist noch nicht erschienen und hat, soweit ich weiß, auch noch keinen Titel. Wir kamen also in den Genuss eines sehr privilegierten Sneak Peeks!

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Wir begegnen wieder guten alten Bekannten aus seinem Hydorgol-Universum, während um uns herum sehr anschaulich ein riesiger Plattwurm, Verzeihung, ein Hüne seine Runden um Die brennende Stadt zieht.

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Mit zwei Kollegen zu lesen, hat mir wieder so richtig Spaß gemacht! Beflügelt und vielleicht ein bisschen leichtsinnig habe ich mich denn auch anschließend zu einem Ausflug in den virtuellen Weltenraum hinreißen lassen … Up, up and away!

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Dodos – zäher als man denkt

Nee, also nicht als Speise. Hab ich nicht ausprobiert, ehrlich. An mir liegt’s nämlich nicht, wenn die trotz aller Bemühungen von Anette Kannenberg endgültig aussterben!

Am 25. April las die Autorin beim BB eBook Event 2016 aus ihrem aktuellen Roman Der Sterbeschlamassel und wie man sich denken kann, stellten sich alle Beteiligten dabei ein bisschen an. Also im Roman. Ich nicht, ich war als Dodo ganz glücklich. Wenn auch nicht so hübsch wie Claires Dodos. Und Claire erst!

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Eine zentrale Rolle in dem gelesenen Ausschnitt spielt der von Bastian und Spectare Barbosa wunderschön nachgebildete Raum mit einem enormen Lebensbaum …

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… und verschiedenen Türen, die in güldenen Lettern mit den Namen der Weltreligionen beschildert sind. Abgesehen von einer, über der steht: Atheismus/Ausgang. Aha. Man ahnt es schon, da herrscht Erklärungsbedarf bei Neuankömmlingen.

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Aber Anette Kannenberg schenkt den allzu Begriffstutzigen nichts und wenn du wissen willst, was es nu damit auf sich hat — musst du das Buch schon selbst lesen 😉

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Der dritte Teil ist auch schon in Arbeit und dann — ja dann! — spielen auch die Dodos wieder eine herausragende Rolle! DOOOOOO! GNÄK!

(Bilder vergrößern auf Klick!)

Agent Otter, übernehmen Sie!

Wussten Sie, dass wir Otter eine sehr weitverbreitete Spezies sind? Wikipedia sagt:

„Otter sind nahezu weltweit verbreitet, sie fehlen lediglich in Australien und auf entlegenen Inseln.“

Das heißt aber nicht, dass wir unbedingt scharf darauf sind, überall hinzureisen. Weder privat noch beruflich, wenn es sich vermeiden lässt. Jedenfalls nicht zum Südpol. Wir Otter leben nämlich amphibisch. Haben Sie eine Ahnung wie ARSCHKALT das Wasser da ist?!

Entsprechend können Sie sich vorstellen, wie wenig begeistert ich war, bei diesen Neuschwabenland-Verschwörern eingeschleust zu werden, nur weil meine Arbeitgeber nervös geworden sind, seit vor zwei Jahren diese Tagebücher des Führers (Adjutanten) mit dem sinnigen Titel Neues aus Neuschwabenland geleaked waren.

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Wer meine Arbeitgeber …? Haaaahahahaha. Klar. Sagen Sie mal, für was für eine Art Geheimagent halten Sie mich?

Außerdem waren die Kollegen der anderen Seite auch schon da und … nee, das brauche ich Ihnen jetzt auch nicht auf die Nase zu binden. Lesen Sie’s doch nach, ist ja kein Geheimnis mehr, seit nun auch die Liebesgrüße aus Neuschwabenland: Die geheimen Akten des Führers (Adjutanten) geleaked! sind.

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Jene etwas düstere Dame war aber nur zufällig vor Ort, soweit ich weiß. Viel zu auffällig für eine Spionin. Obwohl … womöglich wurde da eine Idee geboren. Von der Reichsflugscheibe zum Todesstern ist ja nur ein kleiner Schritt. Hm.

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Auf welchem Wege besagte Akten dieses mal in die Öffentlichkeit gelangt sind, tut nichts zur Sache. Die als Lesung getarnte Pressekonferenz im Rahmen eines Literaturfestivals der Brennenden Buchstaben (ein Haufen naiver Buchnerds) war jedenfalls ein genialer Schachzug. Hätte von mir sein können. Dieser Alex Jahnke wäre vielleicht ganz interessant für meine Behörde, man muss den im Auge behalten, ein Anwerben könnte sich lohnen.

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